Die Geschichte des blinden Bartimäus, der durch Jesus Heilung erfuhr, wurde im Jahr 2025 am Landrücken in Reimform gebracht. In guter Tradition reimte Pfarrer Eisenbach die Texte des karnevalistischen Gottesdienstes, so auch die biblische Erzählung von Bartimäus. Dabei gingen auch die Details nicht verloren, der steile Weg von Jericho hinauf nach Jerusalem, die Begegnung mit Jesus und die Erfahrung, dass gerade ein Blinder glaubt, während Sehende angesichts schwieriger Zeiten den Glauben verlieren können. Der geheilte Bartimäus folgt Jesus nach, ein Weg, der kein leichter ist. Die steilen Berge und Straßen in Wallroth und Hintersteinau boten einen lebensnahen Bezüge für herausfordernde Wege mit großen Höhenunterschieden. Die Erzählung macht deutlich, Vertrauen fordert Mut. Im Licht Jesu kann der Mensch „sehend“ werden.
Der Gottesdienst wurde sowohl in Hintersteinau als auch in Wallroth durch Aktive der örtlichen Karnevalsvereine mitgestaltet. Außerdem wirkten Karina Möller-Felkel an der Orgel und Martin Schäfer zur Gitarre im Gottesdienst mit.
Am Ende des Gottesdienstes durfte bei den Bekanntmachungen der kurze Blick ins Tagesgeschehen im Pfarrhaus nicht fehlen. Dass die Reimform die Pfarrfamilie im Vorfeld des Gottesdienstes völlig in Beschlag nimmt, bewies der reimende Erik Eisenbach. Über Spätfolgen der Expansion Wallroths und das autobahnnahe Wohnen gab Arne Eisenbach in gereimter Weise Auskunft. Dass das Wort Gottes wirksam ist, zeigte sich schließlich auch darin, dass sich nach dem Gottesdienst spontan drei junge „Muskeltiere“ fanden.


